Nur zwei Wochen nach den Hahnenkamm-Rennen gastierten von 4. bis 7. Februar die Virtus Open Alpine Ski in Kitzbühel – und setzten dabei ein starkes sportliches wie gesellschaftliches Zeichen. Rund 50 Skisportlerinnen und Skisportler aus acht Nationen zeigten auf internationalem Topniveau, wozu Athletinnen und Athleten mit mentaler Beeinträchtigung, Trisomie 21 und Autismus fähig sind. Der sportliche Wettkampf (Super-G, Riesentorlauf, Slalom) war dabei nur ein Teil eines Events, das vor allem durch seine Signalkraft weit über den Skisport hinaus beeindruckte.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Australien, den USA, Frankreich, Italien, Finnland, Polen, der Türkei und Österreich machten Kitzbühel für vier Tage zu einem internationalen Treffpunkt des inklusiven Skisports. Gefahren wurde auf der neu geschaffenen Rennstrecke „Brunelle“ am Kitzbüheler Horn – einer anspruchsvollen Piste, die in den Wochen zuvor bereits von Weltcup- und Europacupathleten getestet worden war und nun erstmals mit internationalen Rennen offiziell eingeweiht wurde.
Paula Grameiser-Scherl vom Österreichischen Behindertensportverband zeigte sich tief beeindruckt: „Die Virtus Open haben eindrucksvoll bewiesen, zu welchen sportlichen Höchstleistungen Skifahrerinnen und Skifahrer mit mentalen Behinderungen fähig sind. Der Kitzbüheler Ski Club hat mit Herzblut und unermüdlichem Einsatz dafür gesorgt, dass unsere Athletinnen und Athleten Skisport auf internationalem Topniveau zeigen konnten.“
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