Datenschutzgrundverordnung

Am 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung der EU (DSGVO) in Kraft. Was bedeutet das genau für die Tiroler Vereine?

Die DSGVO beruht auf folgenden Grundsätzen:

  • Prinzip der Speicherbegrenzung: Daten nur solange speichern, wie für Verarbeitung erforderlich - danach löschen.
  • Prinzip der Datenminimierung: nur so viele Daten verarbeiten wie erforderlich.
  • Prinzip der Zweckbindung: Daten nur für übereingekommenen Zwecke, und nicht darüber hinaus, verarbeiten, verwenden und speichern.
  • Prinzip der Richtigkeit: Daten richtig und aktuell halten.
  • Prinzip Integrität und Vertraulichkeit: Sicherheit und Schutz von verarbeiteten Daten gewährleisten.
  • Prinzip der Rechenschaft: Erfüllung des Datenschutzes muss der Verantwortliche nachweisen können.
  • Prinzip von Rechtmäßigkeit, Verarbeitung nach Treu und Glauben, Transparenz: Daten auf rechtmäßige, nachvollziehbare und transparente Weise verarbeiten.

Die BSO hat zur DSGVO Arbeitsbehelfe, Unterlagen und Erläuterungen erarbeitet. Dieses Service soll die Verbände und Vereine bei der Umsetzung der DSGVO unterstützen und eine möglichst einheitliche Vorgehens- und Sichtweise innerhalb des organisierten Sports herstellen.
Die Materialien der BSO zur DSGVO finden Sie auf der Website: www.bso.or.at/datenschutz

Der Tiroler Landessportrat veranstaltet in Kooperation mit der BSO am Montag, 7. Mai 2018 (17.00 Uhr) eine Informationsveranstaltung.
Ort - Amt der Tiroler Landesregierung, Landhaus 1, Festsaal A101 (Eduard Wallnöfer-Platz 3, 6020 Innsbruck).
Die Referentin MMag. Christian Toth wird in erster Linie BSO Materialien und Sportspezifika beim Datenschutz erläutern und ausreichend Zeit für die Beantwortung Ihrer Fragen bei der Umsetzung einplanen.
Anmeldungen ausschließlich über diesen Link - Fragen an sport@tirol.gv.at.

Information des ÖSV folgt